Da ist was im Busch – ein Tag in München

|* Dieser Blogbeitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Pfizer entstanden und enthält #Werbung|

Da ist was im Busch– unter diesem Motto ging es für mich Mitte Juni nach München. Pfizer hatte mich auf deren Blogger-Event im Rahmen der FSME-Kampagne eingeladen. Somit standen die kleinen Spinnentiere im Fokus unseres Tages. Mit ein paar anderen Bloggerinnen und einem Expertenteam von Pfizer verbrachten wir gemeinsam diesen sehr informativen Tag.

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Wusstet ihr, dass Zecken bereits bei Temperaturen über 7 Grad aktiv werden – unabhängig von der Jahreszeit?

Sie lauern auf Grashalmen, in Büschen und im Unterholz in Wäldern, Stadtparks und Gärten. Allein das Vorbeigehen reicht aus, dass sich Zecken abstreifen lassen. Das durften wir dann auch selber einmal beobachten indem wir dem Experten zuschauten, wie er auf Zeckenjagd ging. Mit hohen, hellen Socken und festen Schuhen trauten wir uns ins Unterholz des Englischen Gartens in München und sahen zu, wie Prof. (a.D.) Dr. Süss mit einer großen Flagge durch die Gräser und Büsche streifte, um anschließend mit der Lupe die Flaggen genau nach den Spinnentieren abzusuchen. Entgegen der langläufigen Meinung fallen Zecken nämlich nicht vom Baum, sondern sind in maximal 1,5 Meter Höhe, bevorzugt in Wiesen und Gräsern, vorzufinden.

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Aber warum sollen sowohl Menschen als auch Tiere gegen Zecken vorsorgen?

Zecken können beim Blutsaugen gefährliche Krankheitserreger übertragen, vor allem Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren (FSME-Viren) und Borreliose-Bakterien.

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach zunächst grippeähnlichen Symptomen kommt es bei rund 50% der Betroffenen zu einer Entzündung der Hirnhaut, bei ca. 40% zusätzlich zur Entzündung des Gehirns. Einige tragen schwere gesundheitliche Folgen wie dauerhafte Lähmungen, Schluck-und Sprechstörungen oder Atemschwäche davon. FSME ist nicht mit Medikamenten heilbar, d.h. mit der Erkrankung muss der Körper alleine fertig werden. Auch wenn Zecken überall in Deutschland lauern, gibt es sogenannte FSME-Risikogebiete wie beispielsweise große Teile Baden-Württembergs, Bayerns sowie Teile Südhessens, Sachsens oder Thüringens. Hier ist die Gefahr der Übertragung von FSME besonders hoch.

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Verschiedene Zeckenarten

Krankheitserreger: FSME und Borreliose – was ist der Unterschied?

Man kann sich durch Impfen vor FSME schützen. Gegen Borreliose gibt es hingegen bisher keine Impfung – die Krankheit kann aber, sofern sie rechtzeitig erkannt wird, mit Antibiotika behandelt werden. Die Borrelien befinden sich im Darm der Zecke und werden ab einer Saugdauer von 12 bis 24 Stunden in die Einstichwunde übertragen. FSME-Viren hingegen befinden sich im Speichel der Zecke und können daher bei einem Zeckenstich sofort übertragen werden. Zusätzlich gibt es weitere Krankheitserreger, die durch Zecken übertragen werden können, darunter Erreger der Babesiose, des Q-Fieber oder der Tularämie.

Bevor ich dir ein paar Tipps gebe, wie du einen Zeckenstich vermeiden kannst, möchte ich dir diese Parasiten zunächst näher vorstellen.

Zecken sind weltweit verbreitet und es gibt ca. 900 verschiedene Zeckenarten. Sie gehören zu den Spinnentieren und fallen unter die Ordnung der Milben. Zecken haben weder Augen noch Köpfe. Auch ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass Zecken beißen. Fakt ist aber, Zecken stechen, denn sie verfügen über einen Stechapparat, mit dem sie Blutsaugen. Der Lebenszyklus der Zecke dauert zwei bis drei Jahre. Fun Fact: Ein Zeckenweibchen kann bis zu 3000 Eier legen .

Wie kann ich gegen Zecken vorsorgen?

Selbstverständlich solltest du gegen Zeckenstiche vorbeugen. Neben der richtigen Kleidung, die hell und lang sein sollte, solltest du dich mit Repellent einsprühen und deinen Körper nach dem Aufenthalt in der Natur auf Zecken absuchen. Insbesondere bevorzugen Zecken dünne, gut durchblutete Stellen unserer Haut wie etwa Achseln, Kniekehlen, Nacken, Kopf oder den Intimbereich. Wenn du eine Zecke an deinem Körper bemerkst, werde direkt aktiv und entferne diese so schnell wie möglich. Das kannst du mit einer Zeckenkarte oder -pinzette. Ebenso können regelmäßige Impfungen davor schützen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken. Lass dich von deinem Arzt beraten.

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Wenn du Haustiere besitzt, solltest du beim Kuscheln darauf achten, keine Zecke zu bekommen. Denn Zecken können auch von Tieren auf den Menschen überwechseln. Zusätzlich kannst du dein Haustier mit Halsbändern, Sprays und Kautabletten gegen die Parasiten schützen. Das entbindet dich aber nicht von deiner Pflicht, dein Tier nach dem Spaziergang nach Zecken abzusuchen.

Zecken, so klein und doch so gefährlich. Pfizer hat mir mit dieser Einladung nach München vor Augen geführt, welche Gefahren sich in der Natur verbergen können. Viele Menschen sind diesbezüglich unwissend und unerfahren. Aus diesem Grund hat es mich sehr gefreut, dass ich auch dieses Jahr in Kooperation mit Pfizer im Rahmen der FSME-Botschafterkampagne zusammenarbeiten durfte. (https://www.leidenschaftnatur.de/).

Mehr zum Thema FSME- und Zeckenvorsorge findet ihr unter:

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