Neues Jahr, neue Vorsätze? Warum wir immer wieder den selben Fehler machen

Neues Jahr, neue Vorsätze? Warum wir immer wieder den selben Fehler machen

6. Januar 2019 0 Von begema

Das neue Jahr hat begonnen und die Motivation bei den Menschen, ihre neue Vorsätze zu erfüllen ist groß. Doch müsste man aus den letzten Jahren gelernt haben, dass man weiß, dass der Großteil der Menschen nicht dran bleibt. Peu a peu wird die Masse im Fintnessstudio wieder abnehmen, wird sich mal wieder mehr eine Zigarette angesteckt, ein Weinchen mehr getrunken oder hier und dort doch wieder eine Chipstüte geöffnet. Warum können wir nicht einfach das durchziehen, was wir uns vornehmen? Natürlich betrifft das nicht alle Menschen aber doch die meisten.

Am Ende des Jahres scheint die Motivation für eine Veränderung groß zu sein. Man hat viele Ziele und möchte alles am liebsten gleich erreichen. Vielleicht ist in diesem Jahr einiges passiert, was einen dazu antreibt sich Gedanken zu machen, nächstes Jahr doch etwas ändert zu wollen. Doch warum brauchen wir Menschen dafür ein neues Jahr. Sind nicht wir, die das Ende und den den Anfang des neuen Jahres so zelebrieren. 365 Tage die wir wieder neu gestalten können, überall sieht man Jahresrückblicke und alle freue sich auf ein neues ,,besseres“ Jahr.

Warum können wir nicht gleich was ändern, wenn wir unzufrieden sind. Warum dauert es so lange, bis Menschen den Endschluss fassen, neuen Dinge zu probieren, etwas in ihrem Leben zu ändern. Das Leben zieht so schnell an uns vorbei, warum wollen wir bis zu einem bestimmten Erlebnis warten, bis wir aus dem nicht so Gutem, dann doch etwas Besseres machen wollen.

Menschen die etwas ändern wollen, fangen gleich damit an, es braucht keinen festen Zeitpunkt um glücklicher zu sein. Wir reflektieren uns und wenn dabei auffällt, dass etwas nicht so stimmt, wie es sollte, liegt es an uns es zu ändern. Wir sind Gewohnheitstiere, lieben es, wenn alles seinen ganz normalen gewohnten Ablauf nimmt. Ob das jetzt gut oder schlecht von uns empfunden wird, ist hier außer Frage gestellt. Aber sollten wir nicht merken, dass wenn etwas in einem fast ,,tauben“ Zustand passiert, nicht wirklich das sein kann, was einen glücklich macht.

Immer wieder bemerkte ich wenn ich auf die Straße gehe, wie griesgrämig wir sind. Wieso lächeln die meisten so wenig und habt ihr kein Bedürfnis das zu ändern? Natürlich Veränderung braucht Mut und bei vielen ist immer eine gewisse Angst vorhanden, dass die Veränderung keine gute sein könnte. Aber wenn man es nicht probiert, kann man nicht lernen und nur lernen und Erfahrungen werden uns im Leben zeigen und spüren lassen wie wir unser Leben gestalten möchten.

Also wie wäre es mit dranbleiben. Die Dinge die man ändern möchte beibehalten wenn man merkt, dass sie einem gut tun. Versuchen in den Alltag zu integrieren und über sich hinauswachsen. Das macht Spaß und schon die kleinsten Veränderungen werden ein Lächeln zaubern und man lernt. Nicht mitlaufen wollen und nur denken, weil viele Menschen zum Jahresanfang, manche Dinge anders machen, dass auch machen zu wollen. Fang doch jetzt mal damit an, sei mutig und schreib dir die Dinge auf, die du verändern möchtest! Gehe kleine Schritte, dann siehst du deine Etappenziele und die Motivation bleibt und du verinnerlichst es immer mehr und genieße den Moment. Versuch es, denn wie Theodor Fontane sagte :

So muss man leben! Die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.