Laufen mit Asthma-Balsam für den Körper  

Viele fragen mich, wie ich mit meinem Asthma so intensiv laufen kann ohne große Beschwerden zu haben. 

Ich weiß gar nicht mehr genau wie es kam aber als ich vor ca. 9 Jahren nach einer schweren Grippe wieder mit dem Training anfing, hatte ich beim Laufen aber auch ohne Sport auf einmal Probleme beim Atmen und teilweise ein richtiges Engegefühl in der Brust. So hieß die nächste Station Lungenfacharzt, der mir dann die Diagnose Asthma bronchiale diagnostizierte. 

Auf einmal musste ich täglich Medikamente nehmen und ein Protokoll führen bei der ich 2x am Tag in ein Gerät blasen musste, um meine Lungenwerte zu überprüfen. Ich musste ein spezielles Spray inhalieren, das aus Kortison, gegen die Entzündung der Bronchien und Beta-2- Agonisten bestand, was meine Atemwegen daran hindern sollte,sich zu verengen.

 Mein Training musste ich erstmal anpassen, an Intervalle war aufgrund der hohen Belastung erstmal gar nicht zu denken. Doch von Woche zu Woche passte ich und meinem damaligen Arzt, das Training und die Medikamente an.

 

Mittlerweile muss ich kein Medikamente mehr nehmen, weil ich mein Asthma sehr gut im Griff habe. Einzig und alleine mein Notfallspray habe ich bei Läufen dabei. Vor allem wenn es richtig kalt ist oder zu schwül habe ich während und nach der Belastung Atembeschwerden, aber kein Vergleich mehr zu früher. 

Ich würde sogar behaupte, dass ich durchs Laufen meine Lunge sehr gut trainiert habe. Ich habe durch die vermehrte Sauerstoffaufnahme meine Atemmuskulatur trainieren und verbessern können. Dass ich an eine Schwelle komme, an der ich schlecht Luft bekomme, ist selten geworden. Doch laufe ich eine Woche nicht, merke ich sofort das auch hier die Muskularur abbaut und ich vermehrt Atemprobleme habe. So ist laufen nicht nur Balsam für die Seele, sondern hilft mir auch gesundheitlich ohne Medikamente und trotz Asthma uneingeschränkt leben zu können 🙂  

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