Mein erster Trail- HuBuT 

Ein kleiner Rücklick

Ich liebe es schon immer durch den Wald zu laufen aber zu einen richtigen Trail, kam es bisher immer noch nicht. Somit entschied ich mich vor 3 Monaten dies zu ändern und ging auf die Suche, nach einer passenden Distanz und Höhenmetern. Dabei stieß ich auf den HuBuT- Hunsbucktrail. Möglichen waren drei verschiedenen Distanzen mit unterschiedlichen Höhenmetern. 13 Kilometer und 180 Höhenmeter, 37 Kilometer und 700 Höhenmeter und als Königsdisziplin 63 Kilometer und 1600 Höhenmetern. Ich entschied mich für die 37 Kilometer aber hatte schon bei der Anmeldung, großen Respekt davor.


Mein Training hatte ich mir etwas anders vorgestellt, denn es lief nicht so optimal. In Mainz gab es nur die Fahrt zum Feldberg, die leider nicht oft stattfand oder wenn ich in der Heimat war, nutzte ich die Rhön für lange Läufe. Doch ich war im Urlaub, auf Rügen, sodass mir die Höhenmeter fehlten und ich nur lange, flache Läufe absolvieren konnte. Aber ich habe aus jeder Situation das Beste gemacht. 🙂

Als eine Lauffreundin mir dann schrieb, dass auch sie mit einer Freundin am Trail über die selbe Ditanz teilnehmen wolle, war die Freude groß. Denn gemeinsam ist das dann doch nochmal eine schönere Erfahrung.

Das Rennen 

Um 6:30 Uhr ging es Richtung Hunsrück. Ich war ziemlich nervös, hatte leider die Nacht auch nur 3,5 Stunden geschlafen aber hatte riesen Lust auf diesen Lauf jedoch auch Bammel, dass ich es nicht bis ins Ziel schaffen könnte.


Die Organisation vor Ort war super. Alles verlief reibungslos und schnell. Um 7 Uhren waren die 64 Kilometer Läufer bereits gestartet.



So ging es für uns um kurz vor 9 an den Start. Mein Laufrucksack saß, ich hatte Gott sei Dank einen Pulli an, da es nur 9 Grad waren😅. Dann ging es los. Der Lauf war auf drei Versorgungspunkte eingeteilt. Somit war das erste Etappenziel bei Kilometer 15. Realtiv schnell viel uns auf, dass die Teilnehmer super freundlich waren und das Erlebnis an sich im Vordergrund stand, ohne daran zu denken wer zu erst über die schmalen Trails lief. Eine total entspannte und positive Stimmung umgab uns und so liefen wir absolut begeistert den ersten 15 Kilometern entgegen.


Die Strecke  ab Kilometer 15 bis zum nächsten Versporgungspunkt, der bei Kilometer 24 lag, war mein persönliches Highlight. Dünne Pfäde entlang immer höher über Steine im Bach und dünnen Pfäden wieder abwärts war die Strecke sehr abwechslungsreich und man merkte, wie viel Liebe in der Streckenauswahl lag, um den Teilnehmern etwas zu bieten. Die Versogungspunkte wurden von Freiwilligen  betrieben und waren sehr reich an jeglichen Arten von Kuchen und Obst, so wie Getränken. Ein großen Lob an die tollen Personen der Verpflegungspunkte, man hat sich sehr wohl gefühlt.

Während dem Lauf kam man immer wieder mit Menschen ins Gespräch, da man steile Wege hoch ging, um die Kraft zu sparen. Ein junges Männerduo nannte uns dann nur noch Trick, Track und Truck, was ziemlich lustig war, da wir uns immer wieder auf der Strecke begegneten.

Bei Kilometer 32 kam der Mann mit dem Hammer 🙈 Meine Beine fühlten sich verdammt schlecht an, meine Waden waren kurz davor zu platzen und ich wollte einfach die Ziellinie sehen. So ging es bis Kilometer 34, bei denen ich mir immer wieder Mut zusprechen musste. Kilometer 35 -37 hatte ich meinen Kopf bezwungen und meine Beine liefen einfach und dann sah ich die Ziellinie 🏁. Ein unbeschreibliches Gefühl, was mir keiner mehr nehmen kann.

Ein riesen Dank auch an Lisa und Antonia, es war toll diese Erfahung mit euch zu teilen. Wir waren ein gutes Trick, Track und Truck Team 💪🏼💥

Ein Kommentar

  1. Super toller Blog von dir! Ich bin ganz deiner Meinung 🙂 und auch dir danke für die Unterstützung, freue mich schon aufs nächste Mal!

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